Louis Poulsen A/S

Vilhelm Lauritzen

Vilhelm Lauritzen

Vilhelm Lauritzen (1894-1984) ist einer der bedeutendsten dänischen Architekten und ein bahnbrechender Vertreter des dänischen Funktionalismus. Zahlreiche seiner Gebäude wie das Nørrebro Teater (1931-1932), das Kaufhaus Daells Varehus (1928-1935), das Rundfunkhaus Radiohuset (1936-1941), und der erste Flughafen von Kopenhagen (1937-1939) repräsentieren die Essenz der modernen Welt. Weitere bedeutende, von Vilhelm Lauritzen entworfene Gebäude sind das Vega (1953-1956), ehemals das Haus des Volkes, das heute für Konzertveranstaltungen genutzt wird, sowie das Shellhaus (1950-1951) und die dänische Botschaft in Washington (1958-1960). Vor allem das unter Denkmalschutz stehende Rundfunkhaus und der Terminal des alten Flughafens von Kopenhagen gelten als einmalige Monumente der Moderne in der europäischen Architektur.

Vilhelm Lauritzen vertrat Zeit seines Lebens die Anschauung, Architektur sei angewandte Kunst – mit der Betonung auf Kunst und angewandt gleichermaßen. „Kein Leben ohne Ästhetik“, lautete ein weiteres wichtiges Credo von ihm.

Vilhelm Lauritzen verstand sich auf das Tageslicht ebenso wie auf die künstliche Beleuchtung. Seine Architektur bezog konsequent das Tageslicht mit ein, wobei er mit Hilfe großer südlich und westlich ausgerichteter Fenster das warme Sonnenlicht mit dem kühleren Himmelslicht mischte, das durch die hohen nach Norden und Osten gewandten Fenstern einfällt. Dadurch wird der Fokus von den begrenzenden Wandflächen auf den Raum selbst gelenkt. Menschen und Inventar gewinnen im skulpturalen Licht an Kontur und Nuancenreichtum.

Die Leuchten von Lauritzen sind derselben Idee verpflichtet. Sie kombinieren ein starkes, ausgerichtetes Licht, das Schatten wirft, mit einem schwächeren diffusen Licht, das die Räume aufweicht und nuanciert.

Die erste Leuchte aus der Hand von Lauritzen war die Universal Pendelleuchte, die er 1926-1929 für Fritzsches Glashandel entwickelte.

Als echter Funktionalist, als den er sich sah, befasste sich Vilhelm Lauritzen Zeit seines Lebens mit der Weiterentwicklung und Verbesserung seiner Leuchten.

Seine erste Leuchte, die er für das Dänische Rundfunkhaus entwarf, taucht Mitte der 40er-Jahre in den Katalogen von Louis Poulsen auf. In den 1950er-Jahren wurde parallel zu seinen großen Bauprojekten das Lauritzen-Sortiment zu einem breiten, umfassenden Angebot an Leuchten ausgeweitet.

In Louis Poulsens Magazin NYT, das von Poul Henningsen gegründet wurde und das er bis zu seinem Tod 1967 redigierte, gingen die Wellen hoch, als Vilhelm Lauritzen und PH Ihre Anschauungen über Leuchten und Licht austauschten. PH schrieb Lauritzen die Rolle ‚eines der führenden Vertreter der modernen Architektur‘ zu. Wenn PH in seinen Kolumnen mit spitzer Feder unverhohlen seine Kritik an den Leuchten von Lauritzen anbrachte, war dies durchaus liebevoll gemeint. PH forderte, das jeder Form eine Erklärung zugrunde liegen müsse, die vollkommen rational und wissenschaftlich zu sein habe. Lauritzen verteidigte in einer Entgegnung seine Leuchten, die unbestreitbar auf der Grundlage lichttechnischer Studien und funktioneller Überlegungen beruhten. (NYT 148 und 149,1954.)

Weiterführung der Zusammenarbeit von Louis Poulsen mit Vilhelm Lauritzen Arkitekter

Lauritzen verließ 1969 das Architekturbüro, das er 1922 gegründet hatte. Das Architekturbüro blieb aber bestehen und wurde von mehreren Generationen von Partnern weitergeführt. Vilhelm Lauritzen Arkitekter gilt auch heute noch als eines der wichtigsten Architekturbüros von Dänemark.

Louis Poulsen arbeitete an einer ganzen Reihe unterschiedlichster Projekte mit dem Architekturbüro Vilhelm Lauritzen Arkitekter zusammen. 1984 entwickelte der Architekt Jens Ammundsen von Vilhelm Lauritzen Arkitekter gemeinsam mit Louis Poulsen eine neue Studioleuchte für das Dänische Rundfunkgebäude, eine Halogenleuchte, die Louis Poulsen darauf hin vertrieb.

2004 arbeiteten Louis Poulsen, Vilhelm Lauritzen Arkitekter sowie Rockfon Lofter und die Lüftungstechnikfirma Lindab gemeinsam an einem großen Projekt, das eine ästhetische Lösung erforderte, die sämtliche benötigte Funktionen einschließlich Lichtakustik, Beleuchtung und Lüftung mit einschloss. Das Ergebnis wurde 2007 mit dem Dänischen Designpreis ausgezeichnet.

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