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Arne Jacobsen

Arne Jacobsen

Arne Jacobsen ist in Kopenhagen geboren und aufgewachsen. 1927 hat er die Königliche Dänische Kunstakademie in Kopenhagen als Architekt absolviert. Er arbeitete im Büro von City Architect of Copenhagen, bis er zwei Jahre später sein eigenes Architekturbüro eröffnete.

Arne Jacobsen ist ein dänischer modernistischer Architekt von Weltruf. Die von ihm entworfenen Gebäude stehen in Dänemark, Deutschland und im Großbritannien. Zu seinen bekanntesten Projekten zählen die National Bank in Kopenhagen (1971), das SAS Royal Hotel & Terminal, Kopenhagen (1960) und das St. Catherine’s College in Oxford, England (1963). Man sagt, dass seine Flugangst dafür verantwortlich ist, dass er nie großen Einfluss auf die amerikanische Architektur nehmen konnte.

Als Architekt bewies sich Arne Jacobsen als sehr starker Entscheidungsträger, der nicht nur das Design des Gebäudes selbst beeinflusste, sondern auch die meisten Details. Im Laufe der Jahre arbeitete er in verschiedenen architekturnahen Bereichen wie Leuchten, Besteck, Türgriffe, Badausstattung, Stoffe und Tapetenmuster. „Das Ei“ und „der Schwan“ sind zwei berühmte Stühle von Jacobsen.

Zu seinen Lebzeiten erhielt Arne Jacobsen zahlreiche angesehene Auszeichnungen in seiner Heimat und im Ausland. Er war 11 Jahre lang Professor an der Königlichen Dänischen Kunstakademie und beeinflusste so eine ganze Generation dänischer Architekten. Jeder konnte seine eigene architektonische Sprache entwickeln, basierend auf der gleichen rationalen und minimalistischen Annäherung an die Architektur.